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Umwelt- und Klimaschutz vor Ort

Besonders durch das Flora-Fauna-Habitat im Stadtwald und der Möglichkeit zu alternativen Energieerzeugung wird der Umweltschutz unterstützt. 

Aktion Stadtradeln

STADTRADELN ist eine europaweite Kampagne, die möglichst viele Menschen für das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad gewinnen möchte. Mitmachen können alle, die in der angemeldeten Stadt oder dem Kreis wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.
Bei der Anmeldung muss man sich einem Team zuordnen oder ein neues gründen.

Die Stadt Gevelsberg hat in diesem Jahr im Zeitraum vom 16. Mai bis 05. Juni erstmalig zusammen mit nahezu allen anderen EN-Städten an der Aktion teilgenommen. Die Anmeldung erfolgte über den EN-Kreis.

Nach den zurückgelegten Strecken, ermittelt und registriert über die jeweilige STADTRADELN Handy-App, ist für Gevelsberg folgendes Ergebnis festzuhalten:
Es waren 19 Teams mit 173 aktiv Radelnden angemeldet.
Diese radelten eine Strecke von insgesamt 35.550 km.
Dies entspricht einer CO2-Einsparung von 5.000 kg.

Im EN-Kreis belegte Gevelsberg damit Platz 6 von 8 teilnehmenden Städten in den Kategorien absolute km und km/Einwohner. Deutschlandweit belegte die Stadt Gevelsberg den Platz 748 von 2.503 teilnehmenden Kommunen.

Im Rahmen der Kampagne konnte für die Öffentlichkeitsarbeit in Gevelsberg ein sog. STADTRADELN-Star gewonnen werden. Die Person wurde verpflichtet, während der 3 Wochen auf die Fahrt bzw. Mitfahrt im Auto zu verzichten. Außerdem musste sie einen Blogeintrag pro Woche verfassen.

STADTRADELN Staffelübergabe
STADTRADELN Staffelübergabe

Um die Kooperation der Städte im EN-Kreis hervorzuheben, wurde unter den teilnehmenden Städten eine Staffelübergabe durchgeführt. Dazu wurde ein Staffelstab (Luftpumpe mit Wappen der Städte) von einer zur anderen Stadt weitergegeben, so beispielsweise von Wetter nach Gevelsberg (siehe Foto oben) und von Gevelsberg nach Ennepetal.

Als Begleitveranstaltungen fanden am 24. Mai und 03. Juni Feierabendtouren mit dem Fachforum der Zukunftsschmiede statt.

Die Baustellenbegehung der zukünftigen Radwegetrasse (Elbschebahntrasse) war für den 20. Mai geplant, musste jedoch aufgrund einer Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt werden.

Der Tag des Radsports des Ski-Clubs am 22. Mai mit Radtouren und E-Bike-Sicherheitstraining konnte mangels Resonanz nur zum Teil durchgeführt werden.

Als Zusatzservice für die registrierten Radlerinnen und Radler wurde die Meldeplattform Radar freigeschaltet: Hier konnte jeder Nutzer der STADTRADELN App über die zusätzliche Radar App in einer interaktiven Karte problematische Stellen im Wegeverlauf kennzeichnen und so der Stadt einen Hinweis auf kritische Stellen im Radwegenetz geben. So wurden in Gevelsberg insgesamt 25 Mängelmeldungen übermittelt. Die Stadt ist bestrebt, die Mängel soweit sie sich in ihrem Zuständigkeitsbereich befinden möglichst schnell zu beheben bzw. die Anregungen zukünftig soweit möglich zu beachten.



Kontakt

Telefon: 02332 771 - 310
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.03 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Herr M. Sprenger

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg


Kontakt

Telefon: 02332 771 - 311
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.07 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Frau Stutz

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg


Flora-Fauna-Habitat

Der Gevelsberger Stadtwald steht nach der „Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“ (FFH) der Europäischen Union unter besonderem Schutz und gehört zum größten zusammenhängende Hainsimsen-Buchenwald-Gebiet im Nordwesten des Naturraums (ca. 551 ha).  Vorrangig sollen wildlebende Tiere (Fauna) und Pflanzen (Flora) sowie natürliche Lebensräume (Habitate) geschützt und auf Dauer erhalten werden. Beispielsweise erfolgt daher eine naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausnutzung der Naturverjüngung oder ein dauerhafter Erhalt von Alt- und Totholz, um das Vorkommen besonders gefährdeter Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen. 

Flora-Fauna-Habitat Gevelsberg Regionalverband Ruhr und Kooperationspartner
Flora-Fauna-Habitat Gevelsberg
Regionalverband Ruhr und Kooperationspartner



Von der Gesamtfläche des FFH-Gebietes sind rund 45 % als besonders schützenswerte Lebensräume ausgewiesen. Der Laubwald- bzw. Laubmischwaldanteil liegt bei ca. 97 % und 60 % der Waldflächen haben bereits ein Alter von über 80 Jahre erreicht. Auch seltene Vogelarten, wie Rotmilan, Wespenbussard, Schwarzspecht oder Uhu sind im Stadtwald beheimatet.

Der Revierförster des Forstbetriebsbezirks Gevelsberg/ Hagen aus dem Regionalforstamt Ruhrgebiet ist für alle Belange des Schutzhabitates zuständig. 

Solarpotenzial-Kataster

Informationen zum gebäudescharfen Solarpotenzial der Stadt, zur Planung und zum Bau einer eigenen Solaranlage können Sie im Solarpotenzial-Kastaster abrufen.
Zusätzlich erhalten Sie Hinweise zu Planung und Bau einer eigenen Solaranlage und wertvolle Links auf weiterführende Seiten.

Neben den Solarpotenzialkataster der Stadt Gevelsberg hat ebenfalls der Regionalverband Ruhr (RVR) ein aktualisiertes Kataster entwickelt, welches ebenfalls gebäudescharf Aussagen für das Stadtgebiet Gevelsberg trifft. Informationen hierzu können Sie im Solarpotenzial Kataster RVR abrufen

Bitte beachten Sie, dass die Analyseergebnisse nur Ihrer ersten Information dienen, jedoch nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur ersetzen können und somit ohne Gewähr erfolgen.

Gründachpotenzial-Kataster

Neben dem Solarpotenzial-Kataster hat der Regionalverband Ruhr auch ein Gründachpotenzial-Kataster erstellt, auf dem Sie ebenfalls gebäudeschärf prüfen können, ob sich Ihre Dachfläche für eine Begrünung eignet. Informationen hierzu können Sie über das Gründachpotenzial-Kataster des RVR abrufen.

Blühende Gärten

Immer häufiger tauschen Hausbesitzer im Stadtgebiet das Grün ihres Vorgartens gegen Kies und Schotter aus. Wer seinen Garten mit Steinen abdeckt und ein Vlies unter die Steinschicht legt, der erwartet oftmals wenig Arbeit - was jedoch nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass solche Gärten die heimische Artenvielfalt an Insekten und Vögeln bedrohen. Und dabei gilt der Vorgarten doch in der Regel als Visitenkarte und Aushängeschild eines Hauses und ermöglicht im Rahmen des Klimaschutzes ökologische Vielfalt, zeigt jahreszeitliche Veränderungen und bietet Freiraum und Lebensqualität für seine Nutzer.

Die Stadt Gevelsberg unterstützt auf vielfältige Weise Eigentümer von Vorgärten, die ihre Flächen von Anfang an ökologisch gestalten oder in solche zurück verwandeln. So wurden zwei Wettbewerbe zum Thema "Blühende Vorgärten" bzw. „Grün statt Grau“ durchgeführt.

Genauere Informationen zur naturnahen Gestaltung Ihres Vorgartens entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen. 


Außerdem steht Ihnen für weitere Informationen der Umweltbeauftragte der Stadt Gevelsberg gerne zur Verfügung.

Kontakt

Telefon: 02332 771 - 310
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.03 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Herr M. Sprenger

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg

ALTBAUNEU

Gevelsberg verfügt über eine Vielzahl an Wohnungen in Gebäuden, die vor 1970 gebaut wurden, welche oftmals einer energetischen Aufwertung bedürfen. Private Gebäudeeigentümer, die nicht über die ausreichende Fachkenntnis verfügen, um eine energetische Sanierung durchzuführen, haben es in dieser Situation schwer. Trotz etlicher allgemeine Informationsangebote fehlt es häufig an konkreten lokalen Ansprechpartner aus der Handwerker- und Architektenschaft, die Hilfestellungen bei der Sanierung leisten können. 


Das Projekt AltBauNeu als gemeinsame Initiative von Kommunen und Kreisen in NRW sowie der Energieagentur setzt an diesem Punkt an. Zentrale Elemente von AltBauNeu sind die Information und Öffentlichkeitsarbeit, welche über das Internetportal AltBauNeu stattfinden. Hier werden neben allgemeinen Informationen zum Thema Gebäudesanierung auch lokalspezifische Informationen (Energieberater-, Handwerker-, Architekten- und Ingenieursuche) sowie aktuelle Veranstaltungen und Best Practice Beispiele veröffentlicht.

Die EnergieAgentur.NRW stellt zu unterschiedlichen Themen der Gebäudesanierung Broschüren zur Verfügung. Diese werden hier und auf dem Portal AltBauNeu zum Download zur Verfügung gestellt.











Die Broschüren liegen auch als Papierversion vor und können bei Bedarf über untenstehenden Kontakt angefordert werden.

Kontakt

Telefon: 02332 771 - 310
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.03 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Herr M. Sprenger

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg

Baumschutz

Durch die Baumschutzsatzung der Stadt Gevelsberg sind Bäume ab einer bestimmten Größe unter Schutz gestellt. Der Schutz bezieht sich neben der Entfernung (Baumfällung) auch auf einen Rückschnitt.

Die Satzung regelt den Schutz des Baumbestandes innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und der Geltungsbereiche der Bebauungspläne.
Sie gilt nicht im so genannten Außenbereich sowie in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten.

Geschützt sind Laubbäume mit einem Stammumfang von mindestens 120 cm und Nadelbäume mit einem Stammumfang von mindestens 160 cm (jeweils gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden). Mehrstämmige Bäume sind geschützt, wenn die Summe der Stammumfänge 120 cm beträgt und mindestens ein Stamm einen Mindestumfang von 50 cm aufweist.

Verboten ist, diese Bäume zu entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich zu verändern. Hierzu gehören auch Einwirkungen im Wurzel- und Kronenbereich der Bäume.

Folgende Bäume können ohne Genehmigung nach der Baumschutzsatzung gefällt werden:

  • Obstbäume (mit Ausnahme von Walnussbäumen und Esskastanien)

Eine Befreiung von den Bestimmungen der Baumschutzsatzung können die Technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg in begründeten Fällen erteilen. Anträge können bei den Technischen Betrieben formlos schriftlich gestellt werden.

Die komplette Baumschutzsatzung der Stadt Gevelsberg können Sie hier einsehen.

Kontakt

Telefon: 02332 771-537
Fax: 02332 771-533
Raum: EG3
E-Mail: TBGev@StadtGevelsberg.de

Anschrift

Frau S. Müller

Mühlenhämmerstraße 4
58285 Gevelsberg

Dachbegrünung

Förderprogramm zur Begrünung von Dächern in Gevelsberg gestartet

Die Stadt Gevelsberg fördert Investitionen für die Begrünung von Dächern durch das Gewähren eines Zuschusses.

Die Begrünung von Dächern ist eine wirksame Maßnahme zur Anpassung an die Klimakrise. Sie verhindert die starke Aufheizung von Gebäudeoberflächen, hält bei Starkregen Niederschlagswasser zurück und leistet durch Verdunstung einen aktiven Beitrag zur Kühlung an heißen Tagen. Außerdem können wertvolle Trittsteinbiotope geschaffen und ein Beitrag zur innerstädtischen Biodiversität geleistet werden.

Eigentümerinnen und Eigentümer privat und gewerblich genutzter Gebäude können ab sofort Förderanträge stellen und Zuschüsse zu Dachbegrünungen erhalten.

Dazu hat die Stadt Gevelsberg eine Förderrichtlinie erarbeitet, die vom Rat der Stadt in seiner Sitzung am 7. April 2022 beschlossen wurde und am 15. April in Kraft trat. Auf dieser Basis können ab sofort Förderanträge eingereicht werden.

Gefördert werden intensive und extensive Dachbegrünungen auf Haupt- oder Nebengebäuden (inkl. Garagen) ab einer Mindestfläche von 10 m² Nettovegetationsfläche. Dabei sind Zuschüsse von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten – höchstens jedoch 15 Euro pro Quadratmeter – möglich.
Der maximale Gesamtförderbetrag beträgt 3.000 Euro.

Sparen können Antragstellende jedoch doppelt, da neben der Förderung durch die Stadt für die Erstherrichtung dauerhaft Niederschlagswassergebühren bei begrünten Dächern eingespart werden können.

Weitere Einzelheiten sind dem beigefügten Flyer und der Richtlinie zu entnehmen.

Bitte verwenden Sie unbedingt den beigefügten Förderantrag. Diesem ist u.a. zu entnehmen, welche Unterlagen zusätzlich eingereicht werden müssen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Umweltbeauftragten der Stadt Gevelsberg.