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Osterfeuer - Brauchtum muss in diesem Jahr dem Gesundheitsschutz weichen

Die Corona-Pandemie zwingt uns alle zu Einschränkungen und belastet die Gevelsbergerinnen und Gevelsberger in unterschiedlich starker Form. Davon ist leider auch das beliebte Brauchtum vieler Gevelsberger Bürgerinnen und Bürger zur Osterzeit betroffen.

Nachdem durch den Erlass zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen vom 15.03.2020 bereits alle öffentlichen Osterfeuer durch die Veranstalter abgesagt wurden, musste die Stadtverwaltung nunmehr eine schwere Entscheidung treffen. In vielen Haushalten war es eine liebgewonnene Tradition geworden, sich gemeinsam mit Verwandten, Freunden und Nachbarn am Osterwochenende um ein im Garten aufgeschichtetes Osterfeuer zu versammeln. Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus kann dies aber in diesem Jahr nicht erlaubt werden. Davon betroffen sind auch diejenigen Feuer, die der Ordnungsbehörde bereits angezeigt worden sind.

Bürgermeister Claus Jacobi betont: „Diese Entscheidung ist uns wahrlich nicht leicht gefallen und doch müssen wir in der aktuellen Lage den Gesundheitsschutz über die Brauchtumspflege stellen. Das Zusammentreffen größerer Menschengruppen stellt in diesem Jahr ein zu großes Risiko für alle Bürgerinnen und Bürger dar und spricht gegen die Bemühungen, die alle so vorbildlich in den letzten Wochen durchhalten.“

Vor jedem angemeldeten Osterfeuer bedarf es zudem Kontrollen der Feuerstellen durch das Personal der Ordnungsbehörde und der heimischen Feuerwehr. „Gerade die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und die Mitarbeiter der Abteilung Allgemeinen Ordnungsangelegenheiten arbeiten momentan mit Hochdruck in enger Abstimmung mit den übergeordneten Behörden für unser aller Gesundheitsschutz. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich diese wertvollen Unterstützer in der aktuellen Zeit unter keinen Umständen gefährden möchte.“, wirbt Bürgermeister Claus Jacobi für die unliebsame, aber notwendige Entscheidung.

Abschließend betont Bürgermeister Claus Jacobi, dass es sich um ein einmaliges Verbot wegen der Corona-Pandemie handelt. Im nächsten Jahr soll diese schöne Tradition in unserer Stadt selbstverständlich wieder aufleben.