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Jahresausblick 2020 mit Bürgermeister Claus Jacobi

So schnell geht es mit dem Freibad voran! 

Die Neu-Eröffnung von Kaufland, der Ankauf des Rupprecht-Hauses, die neue Feuerwache, der Neubau des Vorplatzes am Silscheder Waldstadion, das sind nur einige der Veränderungen, die Gevelsberg in diesem Jahr attraktiver machen. Der Journalist Klaus Bröking sprach in der dritten Runde des Ausblickes auf das immer noch junge Jahr über Sport und Jugend, über Freibad und Kindergärten mit Bürgermeister Claus Jacobi und Björn Remer, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Gevelsberg.

Frage: Die Gevelsberger sitzen im nächsten Sommer buchstäblich auf dem Trockenen. Das Freibad am Schwimm In bleibt wegen des Neubaus geschlossen. Wie schnell gehen die Arbeiten voran?
Björn Remer: Die Arbeiten beginnen im Frühjahr. Das neue Edelstahlbecken soll Ende Mai, Anfang Juni eingesetzt werden, hat mir Marta Domek, die neue Geschäftsführerin des Schwimm In, gesagt.
Claus Jacobi: Die Außenarbeiten sollen Ende September, Anfang Oktober abgeschlossen sein. Dann können wir drei uns Weihnachten dort zum Schwimmen treffen. Scherz beiseite: Die Gevelsberger können sicher sein, dass sie ein modernes Freibad, das umweltschonend arbeitet, in Besitz nehmen, sobald der Sonnenschein es im nächsten Jahr zulässt. Wir müssen, wie wir es angekündigt haben, nur eine einzige Saison schließen.


Bleiben wir sportlich, schauen wir auf den Radweg von Schwelm nach Gevelsberg. Sprechen wir dabei noch von 2020?
Björn Remer: Bei dem Radweg sind wir – ich meine die Städte Schwelm und Gevelsberg – schneller als Straßen.NRW. Der Landesbetrieb Straßenbau ist für den Bau des Alleenradweges von Wetter-Wengern zum Bahnhof-West in Gevelsberg verantwortlich. Von dort geht es dann weiter nach Schwelm. Wir müssen aber auf Straßen.NRW warten, weil der Landesbetrieb die Abfahrt für die Radfahrer am Gevelsberger Bahnhof-West errichten wird. Sonst kommen die Zweiradfahrer aus Richtung Schwelm am Ziel nicht von dem Radweg runter. Das macht keinen Sinn.


Auch in Sachen Kindertagesstätten ist in Gevelsberg nach der Eröffnung der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein an der Haßlinghauser Straße noch lange nicht Schluss?
Claus Jacobi: Das ist so. Im ersten Quartal des Jahres beginnen die Bauarbeiten für die nächste Kindertagesstätte an der Feverstraße. Das wird dann die 15. festgebaute Kindertagesstätte in Gevelsberg sein.


In diesem Frühjahr werden auch die umfangreichen Umbau-Arbeiten an der Förderschule abgeschlossen?
Björn Remer: Da sind nur noch wenige Abschlussarbeiten notwendig. Damit wollen die Städtischen Betriebe im Laufe des Februars fertig sein.
Claus Jacobi: Das kommt dann mit der Umbenennung in Ferdinand-Hasenclever-Schule zusammen. Das haben sich Lehrer und Schüler gewünscht, um deutlich zu machen, dass es sich bei dem Namensgeber um den berühmten Schulreformer, der einst als Pfarrer in Gevelsberg wirkte, handelt.


Dann bekommt Gevelsberg noch in diesem Jahr ein Museum?
Claus Jacobi: Sie meinen die Kunsthalle, die der Kunstfreund und private Sammler Frank Hense in der ehemaligen Friedens-Kapelle der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde an der Schillerstraße eröffnen wird. Ich bin sehr froh, dass wir diese Lösung für die Nutzung des Gebäudes gefunden haben. Mit Hense engagiert sich ein bedeutender Kunstsammler, der in Gevelsberg geboren wurde mit dem Projekt. Jeder, der seine Kunsthalle in Gescher besucht hat, wird wissen, welche Bereicherung eine solche Einrichtung für die Stadt sein wird. Ich freue mich darauf.


Wenn der Bahnhof-West bald ein Knotenpunkt für Radfahrer und der Übergang vom Zweirad- auf den Gleisverkehr wird, dann tut sich auch etwas am Hauptbahnhof?
Björn Remer: Der zentrale Omnibus-Bahnhof wird in diesem Jahr renoviert. Die digitalen Anzeigetafeln in Echtzeitübertragung der ankommenden Busse haben wir ja bereits eingeweiht. Wir hoffen, dass all dies den Bürgern eine Hilfe ist, vom Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.