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Gevelsberg 2030

Stadtumbau Zentrum 2030 

Liebe Gevelsbergerinnen, liebe Gevelsberger,

mit gut 32.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und seit einigen Jahren nachhaltig auf hohem Niveau befindlichen Geburtenzahlen ist Gevelsberg in seiner Bevölkerungsstruktur erfreulich stabil und trotzt damit den landläufig anhaltendem demografischen Wandel.

Grund genug sich zu freuen und darüber hinaus für die vielen engagierten Akteure in unserer Stadt Antrieb, nicht in den Bestrebungen nachzulassen, diesen positiven Trend auch für die Zukunft aufrecht zu erhalten. Als mittelgroße kreisangehörige Gemeinde im nordrheinwestfälischen Ballungsraum ist das Ziel einer zukunftsfähigen, lebendigen Stadt mit Wohn- und Aufenthaltsqualität eine Herausforderung, die nur durch breitangelegte Bürgerpartizipation gelingen kann. Sie, liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger, sind die wertvollen Impulsgeber unserer Arbeit und Ihre Meinung ist existenziell, wenn es um die Frage geht, wie sich unsere schöne Heimatstadt Gevelsberg in den kommenden Jahrzehnten verändern soll.

Die Südumgehung mit dem Engelbert-Tunnel, der Umbau unserer Mittelstraße, die Entwicklung des Innenstadtparks Ennepebogen und die Aufwertung der ehemaligen B7 - schon im vergangenen Jahrzehnt haben wir gemeinsam mit wichtigen Leuchtturmprojekten das Gesicht unserer Stadt stark geprägt und modernisiert.

Mit dem Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept wollen wir nun gemeinsam weiter vorangehen. In dieser Sonderausgabe zum Jahresmagazin möchten wir Ihnen die bisherigen Planungen vorstellen, die wir im Dialog und Konsens mit hunderten interessierten und engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern und begleitet durch ASS (Büro für Architektur, Stadtplanung und Stadtentwicklung) aus Düsseldorf erarbeitet haben.

So hat bereits 2019 mit dem Kaufland-Umbau und der sich anschließenden Umgestaltung des Vendômer Platzes ein neues Kapitel der Gevelsberger Innenstadt begonnen. Und auch der bereits seit dem Neuordnungskonzept der 1980er Jahre existierende Plan, die Wasserstraße in beide Richtungen befahrbar zu machen und damit die untere Wittener Straße vom Verkehr zu entlasten, kann nunmehr Wirklichkeit werden.

Eines der Herzstücke des IEHK bildet zweifellos die Entwicklungsperspektive des ehemaligen Rupprechtgebäudes. An zentralster Stelle der Innenstadt haben wir– nicht zuletzt durch die bewilligten Fördermittel der Landesregierung – die einmalige Chance, ein Haus der Begegnung, Kultur und Bildung zu schaffen, dass durch sein vielseitiges Angebot für alle Altersgruppen zusätzliche urbane Frequenz und Lebendigkeit in unsere Stadtmitte ziehen wird.

Die Zukunftsfähigkeit unserer Heimatstadt liegt in unseren Händen und ich bin überzeugt, dass wir diesen Weg - wie bereits in der Vergangenheit - mit Weitblick und zum Wohle aller Menschen in unserer Stadt gemeinsam gehen werden.

Herzlichst
Ihr

Claus Jacobi
Bürgermeister