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Familienkalender: Druckexemplare fast vergriffen, online als Alternative

Bis auf wenige Restexemplare vergriffen und das innerhalb von gut vier Wochen - ein größeres Kompliment können Familien den Macherinnen des Familienkalenders, den Mitgliedern des Netzwerks W(iedereinstieg) Ennepe-Ruhr kaum machen. Schließlich zeigt die große Nachfrage, wie gut die Kombination aus bestens möglicher Terminplanung für Mutter, Vater, Kinder, Informationen rund um Ein-Eltern-Familien und beruflichen Wiedereinstieg sowie Veranstaltungshinweisen ankommt.
Die gute Nachricht für alle, die keins der gedruckten 12.000 Exemplare erwischt haben und in der Küche aufhängen konnten: Der gesamte Kalender und auch alle Informationen sind im Internet abrufbar. Für die Veranstaltungen gilt dabei sogar: Online sind Termine zufinden, die bei Redaktionsschluss des Kalenders noch nicht feststanden. In einigen Fällen, beispielsweise rund um die Teilzeitausbildung, wird zudem deutlich hintergründiger berichtet. Zu finden ist die Online Version hier.
Ebenso positiv wie die Nachfrage bewerten die Macherinnen die Kalenderpräsenz auf einer Internetseite des Bundesfamilienministeriums. Das Wiedereinstiegs-Portal (www.perspektivewiedereinstieg.de) führt das 20seitige Druckwerk als gutes Beispiel an und rät zur Nachahmung. Wer dies anstrebe, müsse aber wie die Akteurinnen im Ennepe-Ruhr-Kreis gut und in einem möglichst breiten Netzwerk zusammenarbeiten. Ein Kalender und Nachschlagewerk mit
Informationen und Kontaktdaten dieser Güte könne nur gelingen, wenn vielfältiges Fachwissen und unterschiedliche Sichtweisen eingebracht würden. „Für uns“, so Kalendermitmacherin Christel Hofschröer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gevelsberg, „sind Nachfrage und Lob aus Berlin Lohn für die zum siebten Mal geleistete Arbeit. Schließlich galt es, die Informationen und Daten zusammenzustellen und in eine druckfähige Form zu bringen.“


Stichwort Netzwerk W(iedereinstieg)
Das Netzwerk ist eine Initiative regionaler Akteure. Es engagiert sich seit mehr als elf Jahren für den Wiedereinstieg von Frauen ins Erwerbsleben und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere auch um die Vereinbarkeit von Beruf und die Pflege von Angehörigen .
Das Netzwerk wird koordiniert von der Demografiebeauftragten des Ennepe-Ruhr-Kreises,
Christa Beermann, Telefonnummer: 02336/93 2223, E-Mail: C.Beermann@en-kreis.de