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Kultur in der Aula West: Frischer Humor und immer junge Hits

Kultur in der Aula West: Frischer Humor und immer junge Hits

Marc Weide ist Weltmeister und legt in seiner Heimatstadt vor. In der Welt des Showgeschäftes zuhause, aber als immer noch heimatverbundener Gevelsberger startet er seine neue Tournee unter dem Titel „Magier des Monats“ im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Show des Champions der Magier am 15. Januar ist bereits restlos ausverkauft. Doch Marc hat in seinem Terminkalender noch einmal genau nachgeschaut: Am Freitag, dem 16. Januar gibt er eine Zusatzshow in der Aula West. 

Das Kulturprogramm der Stadt ist seit Jahrzehnten ein Erfolgsmodell. Pro Saison stehen sieben Gastspiele auf dem Plan. Hinzu kommen 2025/2026 drei Sonderveranstaltungen, die nicht im Abo enthalten sind. Neben den beiden Shows von Marc Weide ist das der Besuch des Kabarettisten Jochen Malmsheimer am 12. Februar sowie das Gastspiel des „Quatsch Comedy Club“ am 16. April.

„Jochen Malmsheimer war noch nie in Gevelsberg. Mit dem Gastspiel erfüllen wir vielen Kulturfreundinnen und -freunden einen lang gehegten Wunsch“, so Marco Marcegaglia, der für das Kulturprogramm im Rathaus verantwortlich ist und bei der Programmzusammenstellung auch Vorschläge des Publikums berücksichtigt. Inzwischen hat auch der „Quatsch Comedy Club“ verraten, in welcher Besetzung er nach Gevelsberg kommt. Es sind junge Comedians, die sich bereits ihre ersten Sporen im TV mit einem frischen Humor verdient haben: Moderatorin Jacky Feldmann begrüßt Bora, Henning Schmidtke, Lena Beermann und Roberto Capitano.

Die sieben regulären Veranstaltungen des Kulturprogramms bieten in dieser Saison eine sehr bunte und abwechslungsreiche Mischung aus Musik und Humor. Los geht die Saison am Donnerstag, dem 2. Oktober, mit einem ganz besonderen Musical. In „Cinderella“ wurden die Hits der 1980er-Jahre von Elton John und Michael Jackson über Madonna bis hin zu Whitney Houston mit einer witzigen Interpretation der Geschichte von Aschenputtel verbunden.

Politisch, aber nicht parteipolitisch geht es bei der Komödie „Deutscher“ – frei nach der gleichnamigen Fernsehserie – zu. Nach der Bundestagswahl ist es aus mit der Freundschaft der Nachbarn. Die einen feiern den Wahlerfolg ihrer Partei, die anderen sind entsetzt vom Willen der Wähler. Die Gegensätze werden in der Inszenierung humorvoll, aber nicht wertend oder anklagend aufgenommen. Eine Aufführung, die symbolträchtig am Sonntag, dem 9. November, auf dem Programm steht und einen Beitrag im Rahmen der Gevelsberger „Woche für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt“ leistet.

Etwas Besonderes haben sich die Verantwortlichen für Kultur im Rahmen der Komödie „Weinprobe für Anfänger“ ausgedacht. Wenn am Freitag, dem 5. Dezember, in der Aula West gespielt wird, wird es neben dem üblichen Speisen- und Getränkeangebot auch einen Weinstand im Foyer geben. Der bekannte TV-Schauspieler Ulrich Gebauer spielt Jacques, den kauzig gewordenen Inhaber einer kleinen Weinhandlung, der sich mit Hilfe des jungen Kleinkriminellen Steve und der etwas weltfremden Kundin Hortense nach und nach wieder auf das Leben und die Liebe einzulassen beginnt. Eine warmherzige Komödie mit gewitzten Dialogen und genau dosierten Spannungsmomenten.

Das neue Jahr beginnt kulturell am Mittwoch, dem 7. Januar. Tickets für die Krimi-Komödie „Achtsam morden“ sind ein ideales Weihnachtsgeschenk. Allein schon, um Martin Lindow, der bereits in vielen TV-Hauptrollen spielte, einmal live auf der Bühne zu sehen.

Eine Kombination aus Comedy und Musical ist am Montag, dem 2. März, die Inszenierung „Am Broadway ist die Hölle los“. Die Solisten kommen alle vom renommierten „Springmaus Theater“. Sie präsentieren die größten Musical-Hits aller Zeiten in einer ungewöhnlichen Verpackung.

Die Saison schließt im Frühjahr 2026 am 23. April theatralisch mit der Komödie „Ein Zimmer, Küsse, Bad“, in der Dauerstudent Lars der frisch getrennten Clara seine Wohnung als Halbtags-Wechsel-WG anbietet. Ihr ausgeklügeltes Regelwerk ist der Startschuss für eine witzige und charmante Beziehungskomödie, bei der sich die verkappte Romantikerin und der chaotische Lebenskünstler doch noch finden. Den Schlusspunkt der Spielzeit bildet am 7. Mai die 1990er-Jahre-Revue „Rhythm is a Dancer“ mit Live-Band und Tänzerinnen – eine Hit-Garantie zum Mitsingen der größten Eurodance- und Party-Hits.

Abos für vier bis sieben Vorstellungen aus dem Programm gibt es beim Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales der Stadt. Einige besonders begehrte Abo-Plätze sind für die neue Saison freigeworden. Einzelkarten für die Veranstaltungen sind an der Bürgerinfo des Rathauses, in der Stadtbücherei sowie online bei Reservix.de erhältlich. Auf eins ist die Stadt besonders stolz: „Obwohl die Kosten für Theatertourneen stark gestiegen sind, mussten wir die Preise nicht erhöhen. Es gibt zudem viele Ermäßigungen, beispielsweise für Inhaber einer Ehrenamtskarte, die durch den ohnehin schon reduzierten Abopreis somit gleich zweimal sparen können. Menschen mit körperlichen Einschränkungen können sich persönlich und individuell unter der Telefon-Nummer 02332 771-248 beraten lassen.