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Drei Stunden Show: In der Aula West wird »Queen« lebendig

Drei Stunden Show: In der Aula West wird „Queen“ lebendig

Es ist sozusagen das vorweihnachtliche Geschenk für alle Gevelsberger: Mit „We Rock Queen“ kommt nicht irgendeine, sondern die Queen-Cover-Band in die Aula des Schulzentrums West. Zweieinhalb bis drei Stunden erklingen die Welthits der legendären Rockband „Queen“. Von „I Want To Break Free“, über „Radio Gaga“ bis „We will rock you“ und „I want it all“. Am Freitag, dem 11. November, ab 20 Uhr, wird in der Aula West nicht der Karneval eingeläutet – der Rock kommt an die Macht.

„Eigentlich“, schmunzelt Marco Marcegaglia von der Stadtverwaltung, „ist das Konzert eine Nummer zu groß für Gevelsberg.“ Die Formation „We Rock Queen“ spielt normalerweise in größeren Arenen zu einem deutlich höheren Eintrittspreis. Qualität spricht sich herum und hat ihren Preis. Und dann kommt noch eins hinzu. Auf den Thron gesetzt wurde die Formation von dem „Queen“-Gitarristen Brian May höchstpersönlich.

Die Rocklegende ist befreundet mit Frank Rohles, den er schon für das umjubelte „Queen“-Musical in Köln ausgewählt hat. Als das Double dem Original-Bandmitglied eröffnete, mit einer „Tribute“- Band die Erinnerung an die großen „Queen“-Zeiten auf deutschen Bühnen lebendig zu halten, gab Brian May ihm eins mit auf den Weg: „Wenn Du es machst, dann mache es richtig.“ Rohles versammelte Musiker aus der Musical-Inszenierung am Rhein, von den „Söhnen Mannheims“ und „Jupiter Jones“ um sich, um die hohen Ansprüche erst einmal im Probenraum und schließlich auf der Bühne live zu verwirklichen. Es ist, als sei der charismatische Freddie Mercury auferstanden, wenn Sänger Sascha Kleinophorst mit dem Mikrophonständer über seinem Kopf wirbelt.

„We Rock Queen“ spielt im Sommer auf Festivals und tourt in den kalten Monaten in Hallen mit einer mehrfachen Kapazität des Gevelsberger Schulzentrums. Marco Marcegaglia musste sich also als „Schnäppchenjäger“ aufmachen, um die Band nach Gevelsberg zu holen. Leichter machten ihm diese Aufgabe seine Beziehungen: „Mit dem Tourneeveranstalter arbeiten wir bereits seit einigen Jahren immer wieder erfolgreich zusammen. Er kennt die Aula“ – und zuckte deshalb erst einmal zusammen, als der Vorschlag kam, im Rahmen des Gevelsberger Kulturprogramms dort zu gastieren.

Nach einigen Gesprächen nahm die Idee Fahrt auf. „Ich habe da richtig Bock drauf, die Show einmal vor einer solchen intimen Atmosphäre zu präsentieren“, ließ sich der Konzertmanager von der Begeisterung anstecken. Und auch die Band ist gespannt, wie ein Publikum reagiert, das es sich auf Stühlen bequem macht. Normalerweise drängen sich die Fans vor der Bühne. „Es hat schon so einige Veranstaltungen im Rahmen des Kulturprogramms gegeben, das die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes von ihren Sitzen gerissen hat. Die Gäste haben mitgesungen und getanzt. Ich bin mir sicher, dass es bei der Queen-Show genauso sein wird“, prophezeit Marco Marcegaglia.

Noch gibt es einige Restkarten für das außergewöhnliche Konzert, bei dem nicht nur „Queen“-Fans zu einer Zeitreise Platz nehmen dürfen. „Die Sitze sind nicht nummeriert. Wer am 11. November zuerst kommt, der hat also die freie Auswahl. Es ist also nicht so, dass die schlechtesten Plätze jetzt noch übriggeblieben sind“, erklärt Marcegaglia.

Tickets gibt es an der Bürgerinfo des Gevelsberger Rathauses, in der Stadtbücherei an der Wittener Straße, im Internet unter gevelsberg.de oder unter www.reservix.de.