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Zeitumstellung: Energie und Geld sparen

Uhren umstellen – und die Heizung gleich mit: durch die Anpassung der Heizung an die Sommerzeit können Energieverbrauch und Kosten reduziert werden.

In der Nacht zum Sonntag, den 27. März, wurden die Uhren auf Sommerzeit von 2 auf 3 Uhr umgestellt. Die Zeitumstellung bietet regelmäßig die Gelegenheit, die Heizungseinstellung anzupassen, um so Energie und Kosten zu sparen. Da Heizungsanlagen und Warmwasser für rund 85 Prozent des Energieverbrauchs eines Gebäudes sorgen, finden sich hier oftmals erhebliche Einsparpotenziale. Eine individuell voreingestellte und an die eigenen Bedürfnisse angepasste Einstellung der Heizungsanlage kann gerade bei hohen Energiepreisen eine deutliche Ersparnis bringen.

„Die Umstellung auf die Sommerzeit ist ein hervorragender Anlass, um an die Heizung zu denken.“, sagt Matthias Sprenger von der Stadt Gevelsberg. Durch Anpassen der Zeitschaltuhr auf Sommerzeit können Heiz- und Sparzeiten individuell festgelegt werden, sodass nur dann geheizt wird, wenn die Wärme im Haus wirklich benötigt wird. „Wenn Sie schon einmal an der Heizung sind, prüfen Sie die Laufzeiten insgesamt“, rät Matthias Sprenger, „oftmals können individuelle Wochenprogramme eingestellt und vielleicht kann die Anlage im Sommer auch ganz abgestellt werden.“

Praktisch ist es zum Beispiel, wenn bei Reglern mit Wochenprogrammen unterschiedliche Absenkzeiten für Arbeitstage und Wochenenden eingestellt sind. Neben den Laufzeiten können auch konkrete Temperaturen individuell vorgegeben werden.

Zudem sollten Heizkörper regelmäßig entlüftet werden, um die Wärme besser abzugeben – auch dafür kann die Umstellung der Heizungsanlage auf Sommerzeit ein Anlass sein. Auch die Einstellung des Thermostats am Heizkörper bietet Einsparpotenziale. Die Stufen stehen für die gewünschte Raumtemperatur: während bei Stufe 3 der Raum auf etwa 20°Grad geheizt wird, wird bei „5“ schon bis auf 28°Grad geheizt. Der vielleicht häufigste Fehler beim Einstellen des Heizkörpers ist wohl, das Thermostat ganz aufzudrehen, damit es schneller warm wird. Da die Heizung aber nicht schneller warm wird, sondern stattdessen auf eine höhere Zieltemperatur von 28°Grad heizt, wird es eventuell zu warm im Raum.

Möglichkeiten und Tipps zur Heizungsoptimierung werden in der gleichnamigen Broschüre der Sanierungsinitiative ALTBAUNEU vorgestellt, die Sie online unter www.alt-bau-neu.de/gevelsberg/downloads finden. Wahlweise können Sie diese auch beim Umweltbeauftragten der Stadt Gevelsberg anfordern. Diese wird Ihnen dann auf dem Postweg zugeschickt oder Sie vereinbaren einen Termin zur Abholung. 

Unabhängig von der Zeitumstellung sollte jede Heizung regelmäßig professionell gewartet werden, um eine lange Lebensdauer und einen energieeffizienten Betrieb zu garantieren. Regionale Heizungsmonteure finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de/gevelsberg im Bereich „Experten finden“.

Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf den Internetseiten von ALTBAUNEU unter www.alt-bau-neu.de/gevelsberg.

Die Stadt Gevelsberg ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das durch die NRW.Energy4Climate koordiniert und vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in NRW unterstützt wird. Energieeffizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Sanierung von Altbauten sind zentrale Themen des Netzwerks.