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Umwelt- und Klimaschutz vor Ort

Besonders durch das Flora-Fauna-Habitat im Stadtwald und der Möglichkeit zu alternativen Energieerzeugung wird der Umweltschutz unterstützt. 

Flora-Fauna-Habitat

Der Gevelsberger Stadtwald steht nach der „Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“ (FFH) der Europäischen Union unter besonderem Schutz und gehört zum größten zusammenhängende Hainsimsen-Buchenwald-Gebiet im Nordwesten des Naturraums (ca. 551 ha).  Vorrangig sollen wildlebende Tiere (Fauna) und Pflanzen (Flora) sowie natürliche Lebensräume (Habitate) geschützt und auf Dauer erhalten werden. Beispielsweise erfolgt daher eine naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausnutzung der Naturverjüngung oder ein dauerhafter Erhalt von Alt- und Totholz, um das Vorkommen besonders gefährdeter Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen. 

Flora-Fauna-Habitat Gevelsberg Regionalverband Ruhr und Kooperationspartner
Flora-Fauna-Habitat Gevelsberg
Regionalverband Ruhr und Kooperationspartner



Von der Gesamtfläche des FFH-Gebietes sind rund 45 % als besonders schützenswerte Lebensräume ausgewiesen. Der Laubwald- bzw. Laubmischwaldanteil liegt bei ca. 97 % und 60 % der Waldflächen haben bereits ein Alter von über 80 Jahre erreicht. Auch seltene Vogelarten, wie Rotmilan, Wespenbussard, Schwarzspecht oder Uhu sind im Stadtwald beheimatet.

Der Revierförster des Forstbetriebsbezirks Gevelsberg/ Hagen aus dem Regionalforstamt Ruhrgebiet ist für alle Belange des Schutzhabitates zuständig. 

Solarpotenzial-Kataster

Informationen zum gebäudescharfen Solarpotenzial der Stadt, zur Planung und zum Bau einer eigenen Solaranlage können Sie im Solarpotenzial-Kastaster abrufen.
Zusätzlich erhalten Sie Hinweise zu Planung und Bau einer eigenen Solaranlage und wertvolle Links auf weiterführende Seiten.

Bitte beachten Sie, dass die Analyseergebnisse nur Ihrer ersten Information dienen, jedoch nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur ersetzen können und somit ohne Gewähr erfolgen.

Blühende Gärten

Immer häufiger tauschen Hausbesitzer im Stadtgebiet das Grün ihres Vorgartens gegen Kies und Schotter aus. Wer seinen Garten mit Steinen abdeckt und ein Vlies unter die Steinschicht legt, der erwartet oftmals wenig Arbeit - was jedoch nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass solche Gärten die heimische Artenvielfalt an Insekten und Vögeln bedrohen. Und dabei gilt der Vorgarten doch in der Regel als Visitenkarte und Aushängeschild eines Hauses und ermöglicht im Rahmen des Klimaschutzes ökologische Vielfalt, zeigt jahreszeitliche Veränderungen und bietet Freiraum und Lebensqualität für seine Nutzer.

Um dieser Entwicklung zu begegnen hat die Stadt Gevelsberg im Jahr 2019 den kommunalen Wettbewerb "Blühende Vorgärten" durchgeführt. Ziel des Wettbewerbes war es, der allgemeinen Tendenz zur vermehrten Anlage von Schottergärten zu begegnen und Eigentümer von Vorgärten auf freiwilliger Basis zu animieren, ihre Flächen möglichst ökologisch zu gestalten.

Hier schließt der diesjährige Vorgartenwettbewerb an: Es wird ein Vorgartenbesitzer gesucht, der bereit ist, seinen naturunfreundlichen Schottergarten in einen naturnahen Vorgarten umzuwandeln. Dazu wird dem Gartenbesitzer neben einer finanziellen Zuwendung auf Wunsch auch eine kostenlose fachliche Erstberatung durch einen Garten- und Landschaftsbauer zuteil. So werden die durch eine Fachjury ermittelten besten 5 Vorgärten mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 1.600 € belohnt.

Anmeldeschluss zu diesem Wettbewerb ist der 30.11.2021.

Die Umgestaltung des Vorgartens muss bis zum 15. März 2022 abgeschlossen sein.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte beigefügten Flyer.

Die Stadt Gevelsberg lädt herzlich alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Allgemeine Informationen zur naturnahen Gestaltung Ihres Gartens entnehmen Sie bitte den beigefügten Flyern. 



Für weitere Informationen steht Ihnen der Umweltbeauftragte der Stadt Gevelsberg ebenfalls gerne zur Verfügung. 

Kontakt

Telefon: 02332 771 - 310
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.03 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Herr M. Sprenger

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg

ALTBAUNEU

Gevelsberg verfügt über eine Vielzahl an Wohnungen in Gebäuden, die vor 1970 gebaut wurden, welche oftmals einer energetischen Aufwertung bedürfen. Private Gebäudeeigentümer, die nicht über die ausreichende Fachkenntnis verfügen, um eine energetische Sanierung durchzuführen, haben es in dieser Situation schwer. Trotz etlicher allgemeine Informationsangebote fehlt es häufig an konkreten lokalen Ansprechpartner aus der Handwerker- und Architektenschaft, die Hilfestellungen bei der Sanierung leisten können. 


Das Projekt AltBauNeu als gemeinsame Initiative von Kommunen und Kreisen in NRW sowie der Energieagentur setzt an diesem Punkt an. Zentrale Elemente von AltBauNeu sind die Information und Öffentlichkeitsarbeit, welche über das Internetportal AltBauNeu stattfinden. Hier werden neben allgemeinen Informationen zum Thema Gebäudesanierung auch lokalspezifische Informationen (Energieberater-, Handwerker-, Architekten- und Ingenieursuche) sowie aktuelle Veranstaltungen und Best Practice Beispiele veröffentlicht.

Die EnergieAgentur.NRW stellt zu unterschiedlichen Themen der Gebäudesanierung Broschüren zur Verfügung. Diese werden hier und auf dem Portal AltBauNeu zum Download zur Verfügung gestellt.











Die Broschüren liegen auch als Papierversion vor und können bei Bedarf über untenstehenden Kontakt angefordert werden.

Kontakt

Telefon: 02332 771 - 310
Fax: 02332 771 - 230
Raum: 1.03 - Nebenstelle Großer Markt 13
E-Mail: stadtentwicklung@stadtgevelsberg.de

Anschrift

Herr M. Sprenger

Rathausplatz 1
58285 Gevelsberg

Baumschutz

Durch die Baumschutzsatzung der Stadt Gevelsberg sind Bäume ab einer bestimmten Größe unter Schutz gestellt. Der Schutz bezieht sich neben der Entfernung (Baumfällung) auch auf einen Rückschnitt.

Die Satzung regelt den Schutz des Baumbestandes innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und der Geltungsbereiche der Bebauungspläne.
Sie gilt nicht im so genannten Außenbereich sowie in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten.

Geschützt sind Laubbäume mit einem Stammumfang von mindestens 120 cm und Nadelbäume mit einem Stammumfang von mindestens 160 cm (jeweils gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden). Mehrstämmige Bäume sind geschützt, wenn die Summe der Stammumfänge 120 cm beträgt und mindestens ein Stamm einen Mindestumfang von 50 cm aufweist.

Verboten ist, diese Bäume zu entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich zu verändern. Hierzu gehören auch Einwirkungen im Wurzel- und Kronenbereich der Bäume.

Folgende Bäume können ohne Genehmigung nach der Baumschutzsatzung gefällt werden:

  • Obstbäume (mit Ausnahme von Walnussbäumen und Esskastanien)

Eine Befreiung von den Bestimmungen der Baumschutzsatzung können die Technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg in begründeten Fällen erteilen. Anträge können bei den Technischen Betrieben formlos schriftlich gestellt werden.

Die komplette Baumschutzsatzung der Stadt Gevelsberg können Sie hier einsehen.

Kontakt

Telefon: 02332 771-537
Fax: 02332 771-533
Raum: EG3
E-Mail: TBGev@StadtGevelsberg.de

Anschrift

Frau S. Müller

Mühlenhämmerstraße 4
58285 Gevelsberg

Klimabäume

Langanhaltende Hitzeperioden, Rekordtemperaturen? Immer mehr Wetterextreme treten auch in unserer Region auf. Um diese erträglicher zu machen, hat die Natur ein einfaches aber wirksames Rezept: Pflanzen – insbesondere Bäume – können selbst unter erschwerten Bedingungen einen positiven Einfluss auf das Klima haben. Und natürlich auch auf die Menschen. Je mehr Bäume wir um uns haben, desto besser geht es uns!

Mit dem Projekt Klimabäume möchten wir in Gevelsberg neue Bäume pflanzen und somit die Natur schützen und stärken. Sie können uns bei diesem Ziel unterstützen und dabei ganz konkret profitieren. Wie? Für unsere ersten Klimabäume suchen wir Sie ab sofort als Baumpatin oder Baumpaten. Erhalten Sie einen Klimabaum, holen ihn bei uns ab und pflanzen ihn in Ihren Garten. Bewerben können Sie sich hier.

Das Projekt Klimabäume wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Helfen Sie uns Gevelsberg grüner zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Baumpate werden
Baumpate werden