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Rathaus-Blog: Südliches Flair in der City: Baubeginn für Vendômer Platz im März

Südliches Flair in der City: Baubeginn für Vendômer Platz im März 

Die Neueröffnung von Kaufland hat den Vendômer Platz wieder zu einem Anziehungspunkt in Gevelsberg gemacht. Aber, das ist erst der Anfang. Der Bereich zwischen Wasser- und Wittener Straße soll sich schon bald zu einem Platz mit südlichem Charme verwandeln. „Wir beginnen im kommenden März mit den Umbauarbeiten“, so Björn Remer, zuständiger Fachbereichsleiter im Gevelsberger Rathaus.


Ursprünglich sollte der Umbau in zwei Abschnitten in Angriff genommen werden. Einmal der eigentliche Platz, wie er sich heute zeigt, ergänzt mit dem Bereich der Zufahrt vom Großen Markt an der Polizeiwache vorbei. Und dann das Rathaus-Plateau mit einer neuen Möglichkeit für Anlieger mit dem Auto von der Wasserstraße Richtung Vendômer Platz abbiegen zu können. „Nach Absprache mit der Straßenverkehrsbehörde in unserem Hause können wir nun alles in einem Zug machen“, sagt Remer und zeigt auf die Animationen des Planungsbüros, die wie Fotos vom fertigen Platz wirken. Sozusagen ein Blick in die Zukunft.


Auffallend viel Grün ist zu sehen. Die Grünflächen um die Bäume sind so großzügig, dass man darauf ein Picknick veranstalten könnte. Die Kronen mit ihren Blättern spenden den im Sommer wertvollen Schatten. Prägend auf dem neuen Platz sind die breiten Treppenanlagen an beiden Seiten, die maßgeblich zu dem südlichen Flair beitragen. Sie bieten auf den Stufen Sitzmöglichkeiten. Von der Wittener Straße herab ist sogar ein Wasserspiel vorgesehen.


Stolze 6500 Quadratmeter wird der neue Vendômer Platz nach der Fertigstellung haben. Die Überraschungen stecken selbst im Detail. An einem zentralen Punkt kann später einmal ein Weihnachtsbaum aufgestellt werden. „Pro-City hat sich das gewünscht“, sagt Remer. Und deshalb wurde die Anregung des Stadtmarketingvereins aufgenommen, und eine versenkbare Hülse in den Boden eingelassen. Verwirklicht werden soll auch der Wunsch des Zukunftsvereins Agenda 2010 nach einem Trinkbrunnen. Und die Markthändler bekommen versenkbare Anschlussmöglichkeiten für Strom, wie sie es angeregt haben. So kann das Kabelgewirr vermieden werden. „Darüber hinaus haben wir noch eine größere Versorgungs-Anlage eingeplant, damit zum Beispiel der Strom für eine Veranstaltungsbühne geliefert werden kann“, erklärt der Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt.


Das ist wichtig, weil dieser Platz für Gevelsberg vor allen Dingen eine Aufgabe erfüllen will: Er soll noch mehr Leben in die Stadt bringen. Und dafür reichen Wochen- und Feierabendmärkte nicht aus. Da ist jeder mit seinen Ideen gefragt, so Remer. Daneben bietet sich der Vendômer Platz durch ein eindrucksvolles Lichtkonzept mit beleuchteten Stufen, Hand- und Wasserläufen auch für einen abendlichen Bummel an.


Natürlich ist der Platz barrierefrei erschlossen. Es wird auch stabile Ruhebänke aus Holz geben. Neu ist auch eine Ladestation für E-Bikes. Die Zufahrt zu den Hinterhöfen der Häuser an der Fußgängerzone, den Garagenanlagen, zu Expert-Ellinghaus oder dem Gospeltreff wird durch eine Straße gewährleistet. Die Fahrbahn unterscheidet sich optisch kaum von dem eigentlichen Platz. Sie ist genauso gepflastert und wird nur durch Absperrpfosten abgetrennt. Der Weg führt von der Wasserstraße vor dem Rathaus ab. Deshalb muss der Aufgang aus dem Fußgängertunnel Richtung Rathaus gesperrt werden.
Im März wird der Umbau des Vendômer Platzes auch im Bereich des heutigen Stadtgartens und des Rathausvorplatzes beginnen. Zeichen der Städtefreundschaft wie das Beet mit Vendômer Rosen und das Wasserspiel bleiben genauso erhalten das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus der Bildhauerin Ulle Hees.


Und wenn der Vendômer Platz in neuem Glanz erstrahlt, ist noch lange nicht Schluss damit, die City für die Menschen attraktiver zu machen. „Dann nehmen wir den Umbau der Fußgängerzone in Angriff“, blickt Björn Remer in die weitere Zukunft.