Der heilige Engelbert berührt die Herzen in Butera!
Offizieller und freundschaftlicher Besuch in der italienischen Partnerstadt
Eine Premiere für die Partnerschaft beider Städte und ein die Herzen der Menschen berührender Moment: Nachdem im Mai letzten Jahres eine Reliquie des heiligen Rocco, Schutzpatron der Stadt Butera, an die Ennepe kam, begleitete eine gemeinsame Delegation von Stadt- und Kirchenvertretern nun eine bedeutsame Reliquie des heiligen Engelbert in Gevelsbergs sizilianische Partnerstadt Butera.
Der Bischof von Piazza Marina, Monsignore Rosario Gisana, ließ es sich nicht nehmen, das Reliquiar des heiligen Engelbert persönlich in einer feierlichen Prozession durch die Straßen Buteras zu tragen, um abschließend gemeinsam mit Propst Norbert Dudek und Pater John von der italienischen Missionsgemeinde zu Gevelsberg sowie Pater Don Emiliano aus Butera die heilige Messe zu Ehren des historischen Ereignisses in der Kirche San Rocco zu feiern.
Anlässlich dieser Würdigung des Schutzpatrons von Gevelsberg nahm Bürgermeister Claus Jacobi gemeinsam mit der Ersten Stellvertretenden Bürgermeisterin Sonja Quasigroch und Kämmerin Maike Leipholz auf Einladung von Buteras Bürgermeister Dr. Giovanni Zuccalà an den Festlichkeiten teil, die sich nahezu nahtlos an das traditionelle San-Rocco-Fest in Butera anschlossen. Mit der kleinen, offiziellen Gevelsberger Delegation waren zugleich aber auch unzählige weitere Gevelsberger Buteresi vor Ort, die zumeist die Sommerferien genutzt hatten, um zu den traditionellen Feierlichkeiten und einem Besuch ihrer Familien in Gevelsbergs Partnerstadt zu sein.
Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi zeigt sich von der Begegnung sehr berührt: „Wir konnten wieder einmal erleben, wie authentisch und selbstverständlich wir diese Städtefreundschaft leben können, weil sie den familiären Verbindungen der Menschen entspricht und uns kulturell und auch spirituell so vieles verbindet.“
Vor der Rückreise am Donnerstag durfte eine gemeinsame Besprechung zur Planung weiterer partnerschaftlicher Aktivitäten sowie eine kleine Tour durch die sizilianische Partnerstadt nicht fehlen. Dabei präsentierten örtliche Künstler ihre beeindruckenden Murale zur Aufwertung eines historisch besonders bedeutsamen Quartiers. Und ebenfalls auf dem Programm stand wie immer ein Besuch des „Alltagsmenschen“ auf der Piazza, der dort anlässlich des Städtepartnerschaftsjubiläums im Jahr 2024 seinen Platz gefunden hat.
Alles in allem bedeutsame Zeichen einer starken Verbindung und auch geistlich getragenen, lebendigen Partnerschaft zweier Städte, die Menschen verbindet! Herzlichen Dank an die Stadt Butera für die herzliche Gastfreundschaft und das symbolische Zeichen unserer kommunalen Freundschaft!