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22.07.2019

Pressemitteilung »Städtebaufördermittel für Gevelsberg«

Mit großer Freude ist im Gevelsberger Rathaus die Mitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW aufgenommen worden, wichtige Maßnahmen aus dem erst jüngst beschlossenen Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Gevelsberg 2030 (IEHK) mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von 5,248 Mio. € in die Liste der bis zu 60% förderfähigen Maßnahmen des Städtebaus aufzunehmen. Damit können bis zu 3,149 Mio. € Fördergeld fließen, um die Stadt Gevelsberg beim Einstieg in die Umsetzung des IEHK zu unterstützen.

Wichtigster Schritt und zugleich „Startermaßnahme“ wird die Umgestaltung des Vendômer Platzes sein, der in zeitlicher Nähe zur Neueröffnung des Kauflandes in wichtigen Teilbereichen fertig gestellt werden soll. Bis zu 2,534 Mio. € sind hier als Förderbetrag möglich.

Über diesen großen Betrag hinaus können aus dem Fördervolumen erfreulicherweise auch noch weitere zukunftsträchtige Bausteine des IEHK Berücksichtigung finden.

Bürgermeister Claus Jacobi hebt besonders hervor, dass auch für den weiteren Weg zum Umbau und zur multifunktionalen, öffentlichen Nutzung der Rupprecht-Immobilie erstmals wichtige Kostenpositionen als förderfähig anerkannt wurden. So erklärt sich das Land bereit, einen Architektenwettbewerb, die Projektsteuerung, weitere Fachgutachten und ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept für den Rupprecht-Komplex erstmals mit bis zu 190.000 € zu fördern.

„Dies ist noch keine Einzelförderzusage für das Rupprecht-Projekt, stimmt aber zuversichtlich, dass das Ministerium unseren Projektansatz für das Rupprechthaus als innovativ und zukunftsweisend empfindet.“, freut sich Bürgermeister Claus Jacobi über das positive Signal aus Düsseldorf. Er hebt hervor, dass sich sowohl die zuständige Ministerin Frau Scharrenbach als auch der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel in persönlichen Gesprächen sehr aufgeschlossen und interessiert gegenüber den Konzeptideen aus Gevelsberg gezeigt hätten.

Neben den Förderansätzen für den Vendômer Platz und die Planungskosten für ein neues öffentliches Rupprecht-Gebäude  berücksichtigt die Fördermitteilung aus Düsseldorf außerdem noch die vorbereitenden Planungskosten für das neue Innerstädtische Verkehrskonzept mit bis zu 120.000 € Fördergeld sowie Kosten für die Erstellung des IEHK selbst mit bis zu 252.000 €. Auch die Kosten des Grundförderantrags selbst können schließlich noch mit bis zu 53.400 € Fördergeld refinanziert werden.

„Insgesamt eine sehr erfreuliche Nachricht“, sagt Bürgermeister Claus Jacobi, der hervorhebt, dass die von der Stadt in diesem Jahr zur Förderung beantragten Ansätze vollumfänglich berücksichtigt wurden: „Dies hat auch mit der hervorragenden Arbeit zu tun, die der Fachbereich Stadtentwicklung unter der Leitung von Björn Remer und das von uns beauftragte Büro Architektur Stadtplanung Stadtentwicklung  – Hamerla, Gruß-Rinck, Wegmann und Partner (ASS) leisten.“