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08.01.2021

Impfung gegen das Corona-Virus

Hilfsangebote für Gevelsbergerinnen und Gevelsberger über 80 Jahre

Der Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, kündigte zu Beginn der Woche an, dass alle Menschen über 80 Jahre, die nicht in Senioren- oder Pflegeheimen leben, Ende Januar ein Anschreiben erhalten werden. In diesem werden die Möglichkeit, der Zeitpunkt sowie der Ablauf einer Terminvereinbarung für die Impfung in dem für diese Personengruppe jeweils zuständigen Impfzentrum beschrieben. Dies betrifft in Gevelsberg immerhin 2.057 Personen, die zum Stichtag 01.02.2021 das 80. Lebensjahr vollendet haben und in keiner Senioren- oder Pflegeeinrichtung leben.

Wann und wie eine Terminvergabe konkret möglich sein wird, wird der Ennepe-Ruhr-Kreis in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung noch bekanntgeben.
Die Stadtverwaltung wird aber bereits jetzt in Kooperation mit dem Seniorenbüro ein Konzept erarbeiten, wie mobilitätseingeschränkten Personen über 80 Jahren, die keine unterstützenden Angehörigen haben, bei der Terminvereinbarung helfend zur Seite gestanden werden kann. Darüber hinaus wird die Verwaltung in dem Konzept für Seniorinnen und Senioren, die nicht mobil sind und über keine Angehörigen verfügen, Möglichkeiten schaffen, einen hygienekonzeptkonformen Fahrservice in Anspruch zu nehmen, um das Impfzentrum zu erreichen. Das Hygienekonzept soll in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Feuerwehr erstellt werden.

„Jede Gevelsbergerin und jeder Gevelsberger über 80 Jahre soll die Möglichkeit bekommen, sich unkompliziert impfen zu lassen, wenn er oder sie das möchte. Zu einigen Senioren wird eventuell auch das mobile Impfteam kommen, aber auch denjenigen, die keine Möglichkeit haben, das Impfzentrum aus eigener Kraft zu erreichen, soll die Gelegenheit gegeben werden, eine Impfung frühestmöglich wahrzunehmen. Unsere Stadtgesellschaft steht in dieser Pandemie wie noch nie zusammen und auch in dieser Frage werden wir hier in Gevelsberg zusammenstehen und füreinander da sein“, betont Bürgermeister Claus Jacobi.

Das Ministerschreiben wird durch die Stadt Gevelsberg versandt werden. In einem Begleitschreiben des Bürgermeisters werden dann allen betroffenen über 80-Jährigen die konkreten Telefon- und Kontaktdaten übermittelt, unter denen die Stadt Gevelsberg ihre Hilfsangebote zur Verfügung stellt.

Mit den entsprechenden Informationen ist im letzten Drittel dieses Monats zu rechnen.