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Das neue Duo im Büro für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing

Das neue Duo im Büro für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing

Berufliche Erfahrung hat Markus Marsurkewitz in leitender Stellung in einem mittelständigen Unternehmen gesammelt. „Was ich dort gelernt und erfahren habe, will ich nun in die Arbeit für meine Stadt einbringen“, sagt der 45-Jährige. Der Betriebswirt stammt aus einer Ur-Gevelsberger Familie und ist der neue Wirtschaftsförderer der Stadt. Ihm zur Seite steht Maik Schumacher, als Eventmanager für die erlebnisreichen Seiten im Jahr verantwortlich.

„In der Gevelsberger Wirtschaft herrscht ein gutes Miteinander. Die Unternehmen helfen sich gerne gegenseitig“, urteilt Markus Marsurkewitz. Wenn der eine Betrieb eine Halle benötigt, hebe der andere Fabrikant die Hand, um eine leerstehende Produktionsstätte anzubieten. Diese Art des Zusammenhalts sei eine Erfahrung, die er sowohl in seinem alten Job wie auch in der kurzen Zeit an seinem neuen Schreibtisch gesammelt habe. Der neue Wirtschaftsförderer ist seit dem 1. August im Amt. „Erst einmal möchte ich in die großen Fußstapfen meines Vorgängers treten und seine Arbeit fortsetzen“. Natürlich sei der Wechsel von der Industrie ins Rathaus eine Umstellung: „Man hat mich in der Verwaltung aber sehr gut aufgenommen.“ Es reize ihn im Beruf mit Menschen umzugehen: „Ich hatte eine verantwortungsvolle Position im Vertrieb. Dafür war das eine Voraussetzung.“

Gevelsberg sei eine Stadt mit einer starken Außenwirkung: „Das bringt auch einen gesunden Einzelhandel und wenig Leerstände mit sich.“ Dass die Innenstadt mit Leben erfüllt ist, Veranstaltungen die Besucher aus der Nachbarschaft anlocken, mache den Standort für Unternehmen interessant. „Wir müssen natürlich dabei immer berücksichtigen, dass Gewerbeflächen bei uns nicht maßlos vorhanden sind.“ Der große Vorteil der Stadt sei es, „dass wir keine einseitige Ausrichtung der Arbeitgeber zum Beispiel auf die Autoindustrie haben. Bei uns ist es ein buntes und damit stabileres Angebot an Firmen verschiedener Branchen. Das macht uns krisensicherer.“

Seine Töchter gehen in Gevelsberg zum Gymnasium, seine Frau ist Lehrerin an einer Schule gleich nebenan. Markus Marsurkewitz kennt sich also in „seinem“ Gevelsberg aus. So geht es auch dem Eventmanager Maik Schumacher, obwohl er erst einmal den Blick von Hagen aus auf das Leben an der Ennepe geworfen
hat. „Ich hatte bereits Kenntnis von dem örtlichen Marketingverein Pro City und Kontakt, bevor ich mir überhaupt vorstellen konnte, einmal meinen Schreibtisch im Gevelsberger Rathaus zu haben.“

Der 50 Jahre alte Diplom-Geograph kommt aus der Beratung für Stadtteilentwicklung. Schumacher hat seinen Arbeitsplatz bereits über ein Jahr im Rathaus und sich seine ersten Sporen verdient. Das Bürgerfest in der Hagener Straße, das erste Straßenrennen der Radfahrer und der Mittelaltermarkt zum Engelbert-Jahr gehören zu den Veranstaltungen, die mit seiner Hilfe aus der Taufe gehoben wurden.

Dass die Gevelsberger nicht lange gefragt werden müssen, wenn es etwas zu feiern gibt, hilft ihm bei der Arbeit. „Es ist natürlich wichtig, dass wir die Bürger mitnehmen, denen ein solches Ereignis nicht nur Freude bereitet, sondern für die es auch Einschränkungen durch Lärm oder Verkehr bedeutet.“ Das Radrennen, so ist sich Maik Schumacher nach dem überwältigenden Erfolg der Premiere der Sportveranstaltungen sicher, wird einen regelmäßigen Platz im Terminkalender der Gevelsberger bekommen. Der Eventmanager will sich aber nicht nur auf die großen Veranstaltungen konzentrieren: „Wir müssen kleine, lebendige Formate entwickeln, die dann kontinuierlich fortgesetzt werden.“ Das könnten Konzerte sein, die nicht immer die Massen anziehen, sondern regelmäßig zum Treffpunkt für die Menschen werden.

„Wir beide sind eigentlich die ersten Ansprechpartner für alle Gewerbetreibenden, die neue Ideen oder interessante Konzepte haben und sie auch verwirklichen möchten. Wir fungieren dabei als Kümmerer und Lotsen durch die Verwaltung“, erklärt Markus Marsurkewitz die Aufgabe des Büros für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.