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Ennepe-Strand

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Das Stadtumbauprojekt „Ennepebogen“ in Gevelsberg
- Umgestaltung einer innerstädtischen Gewerbebrache in einen Innenstadtpark und Wohn- und Dienstleistungsflächen


Die Stadt Gevelsberg entwickelt an der landschaftsprägenden Biegung der Ennepe auf einem ehemals intensiv, gewerblich genutzten Gelände im direkten Anschluss an die Innenstadt einen großzügigen Innenstadtpark, der durch eine Wohn- und Dienstleistungsbebauung entlang des Flusses ergänzt wird.
Mit dieser Entwicklung wird - neben dem Umbau des Haupteinkaufsbereiches Mittelstraße - ein weiterer Eckstein zur Aufwertung der Stadtmitte Gevelsbergs gesetzt und der Wohn- und Freizeitwert des Stadtkerns und der angrenzenden Quartiere erheblich verbessert.

Vorgeschichte
Das Gelände des Ennepebogens wurde seit über 100 Jahren gewerblich und industriell genutzt. Es war unter anderem Standort eines der frühesten, deutschen Steinkohlekraftwerke zur Stromerzeugung, sowie der in Gevelsberg traditionsreichen Kleineisenindustrie.
Nachdem das Kraftwerk bereits Anfang der 1980er Jahre abgebrochen wurde, erfolgte Anfang des neuen Jahrtausends nach und nach die Aufgabe auch der gewerblichen Nutzungen. Nur das massive zentrale Bauwerk des 110kV-Umspannwerks wurde weiterhin genutzt.
Im Jahr 2001 bot sich für die Stadt Gevelsberg - im Zusammenwirken mit den Partnern AVU AG, Bauverein Gevelsberg eG und Stadtsparkasse - die Möglichkeit, die brachliegenden Flächen zu erwerben und im direkten Anschluss an die Kernstadt einen städtebaulichen Entwicklungsimpuls zu setzen.
Nach Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs im Jahr 2002, aus dem das Büro rha aus Aachen als Sieger hervorging, wurde das Projekt „Ennepebogen“ 2005 in das Förderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen.

Entwicklungsziele
Die das Stadtgefüge Gevelsbergs prägende, aber bislang versteckt verlaufende Ennepe, wird als Erlebnisraum den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht.

Der Ennepepark soll eine attraktive Naherholungsfläche für die Innenstadt und die angrenzenden, mit wenigen Freiräumen versehenen, Stadtquartiere sein. Gleichzeitig wird mit dem neuen Wegesystem im Ennepepark die Anbindung der sich östlich an die Innenstadt anschließenden Quartiere verbessert und deren städtebau-liche Entwicklung angeregt.

Ergänzt werden sollen die durchgrünten Park- und Spielflächen durch Dienstleistungszentren und Wohngebäude.

Planungsstand
Der Abbruch der gewerblichen Altbauten und die sorgsame Aufbereitung der Bodenflächen erfolgten unmittelbar nach Eingang des Förderbescheides 2005.
Die Revitalisierung der freigeräumten Flächen, die Gestaltung des Parks - mit der Sparkassenterrasse - und das Anlegen des Ennepestrandes werden intensiv durch die Untere Wasserbehörde und die Untere Bodenschutzbehörde des Ennepe-Ruhr Kreises begleitet.

Neben dem Neubau des S-Ennepe Finanzcenters der Sparkasse Gevelsberg 2007, mit seinen Ausstellungsräumen, wurde Ende 2011 auch die moderne, neue Geschäftsstelle des Gevelsberger Bauvereins eG am Ennepebogen eingeweiht.

Nach Fertigstellung des neuen Umspannwerks am Rande des Ennepeparks wurde Ende 2011 mit dem Abbruch des dominanten, alten Umspannwerks begonnen.

Die fertig gestellten Parkflächen und hier insbesondere die neue Skaterfläche und der Ennepestrand laden bereits jetzt zum Verweilen und zu einem Spaziergang ein.
Die vielfältigen Veranstaltungen - Ausstellungen, Konzerte, Stadtfeste - werden von Bürgerinnen und Bürgern gerne besucht.


Aussichten
Parallel zur weiteren Aufbereitung der Bodenflächen soll die Betonmauer am nördlichen Ennepe Ufer zurück gebaut werden. Ziel ist es auf dieser Uferseite moderne Stadtwohnhäuser zu errichten.

Das Ziel der Stadtentwicklung - neben dem Einkaufsbereich Mittelstraße - einen neuen, ganz anderen Treffpunkt am Ufer der Ennepe zu schaffen wird dann erreicht sein.
Durch diese eindrucksvollen Stadtumbaumaßnahmen wird die Wahrnehmung der Stadt Gevelsberg als attraktiver urbaner Standort zum Leben, Arbeiten und Wohnen positiv und zukunftsorientiert unterstützt.

EnnepestrandSparkassenterrasseFischrampeSkaterfläche