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Die Stadtzeichen

Stadtzeichen auf d...Das Gevelsberger Stadtzeichen wurde 1989 von dem in Düsseldorf lebenden Künstler Janusz Hajduk - Gubalke geschaffen. Die Realisierung des Projektes war u.a. durch die großzügige Spende eines Gevelsberger Bürgers möglich geworden. Ziel war es, zeitgenössische Kunst im Stadtbild zu integrieren. Neben dem Stadtzeichen auf der Ennepe Brücke gehören auch die "Zeitschichten" des Japaners Yoshiaki Watanabe (am Lusebrink) zum Gesamtprojekt.

Besonders das Stadtzeichen, im Volksmund wegen seiner charakteristischen Form auch Stadtharfe genannt, hat sich nach anfänglich durchaus kontrovers geführter Diskussion etabliert. Es findet sich unter anderem als Logo für alle Einrichtungen und Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder. Das Kunstwerk nimmt durch die Materialauswahl Bezug zur industriellen Tradition der Stadt Gevelsberg und will auch das Spannungsverhältnis von Natur und Umwelt verdeutlichen. Es ist begehbar und lädt so zur unmittelbaren Erfahrung ein. Der Hauptteil des Werkes befindet sich auf einer Verkehrsinsel und steht im Blickpunkt des Einganges zur Innenstadt. Das Werk setzt sich -ein wenig unbemerkt - aber im anschließenden Stadtgarten fort. Dort findet sich eine Metallplatte mit der Inschrift des seit Jahrhunderten bekannten magischen Quadrates der sog. Sator - Arepo Formel, die vielfältige Auslegungen zulässt. Es war Anliegen des Künstlers, so auf die bleibende Rätselhaftigkeit der Geheimnisse dieser Welt hinzuweisen .
Zu den Deutungsmöglichkeiten dieser Formel hat Hermann Krause, früherer Rektor der Gevelsberger Hauptschule Alte Geer, in den "Gevelsberger Berichten" (Ausgabe 2000) unter dem Titel "Geheimnisvolle Formel im Stadtzeichen" einen interessanten Artikel geschrieben. Das Buch ist eine Veröffentlichung des Gevelsberger Heimatvereins e.V. und kann im örtlichen Buchhandel erworben werden.
LogoDas Stadtlogo ist das Erkennungszeichen der Stadtverwaltung Gevelsberg. Es wurde 1992 vom Graphischen Institut Granzow (Siegen) entwickelt und kennzeichnet alle Veröffentlichungen der Stadtverwaltung.

 


WappenDas Gevelsberger Stadtwappen wurde der Stadt Gevelsberg durch Erlass des preußischen Innenministeriums vom 9.März 1903 verliehen. Es wird folgendermaßen beschrieben:

Auf einem goldgrundigen, rechteckigen Setzschild mit unten abgerundeten Ecken und einer Spitze in der Mitte der Grundlinie, der von einer dreitürmigen, sandsteingrauen Mauerkrone mit einem geschlossenen Stadttor unter dem Mittelturm gekrönt wird, erhebt sich über einem grünen Berggipfel mit sechsfach unterbrochener Höhenkurve hinter einer roten, bezinnten Stadtmauer, die von zwei abgedeckten Seitentürmen flankiert wird, ein roter, hochstrebender gotischer, von drei Rundbogenfenstern durchbrochener Backsteingiebel. In der Mitte des Wappens befindet sich auf einem goldenen Herzschild ein schwarzes Kammrad.

WappenAus diesem ursprünglichen Stadtwappen wurde Mitte der 50er Jahre das neue Gevelsberger Stadtwappen entwickelt, das bei allen offiziellen Anlässen verwendet wird.